Männer-Gesang-Verein 1894 Troisdorf-Eschmar e.V.

 

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Herzlich Willkommen !

Nehmen Sie sich ruhig ein paar Minuten Zeit, den Chor, seine Sänger sowie den Chorleiter besser kennen zu lernen.

Wenn Sie Freude an Musik haben, gerne singen und Ihre Freizeit mit netten Menschen verbringen möchten, dann  sind Sie bei uns richtig.

Wir sind ein Männer-Gesangverein, der bereits im Jahre 1894 gegründet wurde. Wir wollen eine gute Mischung von leistungsorientiertem Gesang und geselligem Beisammensein. Die Lust am Singen steht bei uns immer an erster Stelle.

Unser Motto: Lust am Singen schafft Freu(n)de!

Unser Repertoire umfasst deutsches und internationales Liedgut, es reicht von volkstümlichen Liedern über Opern-und Operettenmelodien bis hin zu Country Songs. Die Mitgestaltung von Gottesdiensten beider Konfessionen steht auch auf unserem Programm.

Interessierte sind uns immer WILLKOMMEN. Wir freuen uns über jedes neue Mitglied in unserer harmonischen Gemeinschaft. Notenkenntnisse sind nützlich, aber kein „Muss“.

Zur Probe treffen wir uns jeden Donnerstag ab 20.15 Uhr im St. Augustinus - Haus, Im Jägersgarten 11, in Eschmar.

 

Singen im Chor stärkt das Immunsystem !

Gemeinsames Singen macht nicht nur gute Laune, sondern ist offenbar auch gut für die Gesundheit. Britische Forscher haben herausgefunden, dass Chor-Singen die körpereigene Abwehr von Krebspatienten stärkt.

Schon eine Stunde gemeinsames Singen im Chor reduzierte bei Krebspatienten Stresshormone und Entzündungsmarker im Blut, verbesserte die Stimmung und ließ die Zahl der Immun-Botenstoffe ansteigen. Das gemeinsame Singen brachte die Erkrankten also insgesamt in eine bessere körperliche Verfassung, was wiederum erheblich zum Behandlungserfolg und zur Genesung beitragen könne. Das berichten die Wissenschaftler um Studienautor Dr. Ian Lewis im Online-Fachjournal "Ecancermedicalscience". Für die Studie nahmen die Forscher Speichelproben von 193 Chorsängern. "Unsere Forschungsarbeiten haben bereits gezeigt, dass sich Chor-Singen positiv auf soziale, emotionale und psychologische Aspekte auswirkt. Jetzt steht fest, dass es sogar biologische Effekte hat", so Lewis.

Vom gemeinsamen Singen profitieren die Menschen am meisten, die sich vorher besonders schlecht und labil gefühlt hatten. Viele Krebspatienten müssen neben ihrer Krankheit auch gegen Stress, Angststörungen und Depressionen kämpfen. Das alles kann die Immunabwehr schwächen – gerade in einer Zeit, in der die Patienten eigentlich besonders starke Abwehrkräfte benötigen. Die Studienergebnisse legen nah, dass eine einfache Aktivität wie gemeinsames Singen Krebspatienten hierbei gut unterstützen kann.

Warum Singen gesund ist

Wir singen nur noch selten. Dabei hebt Gesang nicht nur die Stimmung, sondern tut auch der Gesundheit gut

Sicher gibt es einige Lieder, deren Texte Sie inzwischen auswendig können. Dennoch singen wir nur selten mit. Selbst Lieblingslieder entlocken uns meist nur ein Brummen am Steuer. Zumindest dann, wenn wir allein im Auto unterwegs sind. Schade, denn Singen macht nicht nur Spaß, sondern wirkt sich auch positiv auf unser Wohl­befinden aus – körperlich, psychisch und sozial.

Der Klang der eigenen Stimme

„Unsere Stimme ist einzigartig. Vor allem ist sie ein Instrument, das wir immer dabeihaben“, sagt Dr. Ken Roß­lau, Facharzt für Sprach-, Stimm- und Hörstörungen an der Klinik für Phoniatrie und Pädaudiologie des Universitätsklinikums Münster.

Der Grundton der Stimme resultiert aus einem Luftstrom, der in der Lunge entsteht. Er setzt sich unter die Stimmlippen im Kehlkopf und bringt sie zum Schwingen. Die Dehnbarkeit der Stimmlippen und der Kopfraum bilden den persönlichen Resonanzkörper und geben dem Klang eine eigene Note.

Viele kennen ihren Tonumfang nicht

„Viele Menschen arbeiten beim Singen und beim Sprechen mit zu viel Muskelkraft. Das kann zu Verspannungen im Kiefer- und Nacken­bereich führen. Und das wirkt sich auf die Kehle und die Stimmlippen aus“, weiß Gesangsexperte Roßlau. Das Ergebnis: Der Luftstrom kann die Stimmlippen nicht komplett zum Schwingen bringen, die Stimme wird schriller und resonanzärmer. 

Oft sei das Problem, dass sich Sänger – Laien wie Profis gleichermaßen – zu hohe Stücke aussuchen, weil sie ihren Tonumfang nicht kennen. Um eine gewisse Ton­höhe und Lautstärke zu erreichen, werde dann mit zu viel Kraft gearbeitet.

Singen hält die Stimme jung

Dabei ist beim Singen eine Balance zwischen Überspannung und angemessen kraftvollem Stimmtraining wichtig. Eine Gesangsschulung verändert den Stimm­apparat. Die Stimm­bänder werden dicker und straffer, die Muskeln, die den Kehlkopf nach unten ziehen und damit den Klangraum vergrößern, kräftiger. Gerade ältere Menschen können davon profitieren.

Durch den Alterungsprozess, bei Frauen insbesondere in den Wechseljahren, werden die Muskeln des Kehlkopfs allmählich schwächer, auch die Dehnbarkeit der Fasern nimmt ab. Folge: Die Stimme wird dumpfer und hauchiger. „Denn auch die Stimme altert. Singen beugt der Entstehung einer Greisenstimme durch Kräftigung der Muskulatur vor“, so Ken Roßlau.

Immunsystem wird gestärkt

Um mit dem Singen anzufangen, sei es nie zu spät, sagt Gunter Kreutz. Der Professor für systematische Musikwissenschaft erforscht an der Universität Oldenburg den Einfluss von Musik auf den Körper. Gemeinsam mit Psychologen entwarf er eine Studie mit dem Ziel, die Wirkung des gemeinsamen Singens auf das lokale Immunsystem der oberen Atemwege, die Stimmung und das Stresshormon Kortisol darzustellen. Er untersuchte die Veränderungen vor und nach einer Stunde aktiven Singens im Vergleich zum bloßen Anhören von Musik.

Das Resultat: Nach dem Singen ließ sich im Speichel eine größere Menge an Immunglobulin A nachweisen, einem Abwehreiweiß, das eine bedeutende Rolle bei der Bekämpfung von Krankheitserregern im Bereich der oberen Atemwege spielt. Laut Kreutz kann das eventuell an der stärkeren Durchblutung der Schleimhäute liegen. Sie rege die Bildung des Immun­­globulins A an und beeinflusse die Körperabwehr nachhaltig positiv.

Singen hebt die Stimmung

Der Wissenschaftler betont, dass sich das Singen nicht nur auf die körperliche, sondern auch auf die seelische Gesundheit auswirkt. „Mehrere Studien, die sich mit den psychischen Wirkungen des Singens im Laienchor befasst haben, kommen zu dem gleichen Schluss: Die stimmungsaufhellende Wirkung ist deutlich ausgeprägt“, fasst Professor Kreutz die Ergebnisse zusammen.

Allerdings zeigte sich, dass die Konzentration des Stresshormons Kortisol beim bloßen Anhören von Musik stärker sank als beim Singen. Die Stimmung jedoch verbesserte nur das Chor­singen. Zudem, das konnte der Autor in einer weiteren Studie zeigen, produziert der Organismus von Chor­sängern vermehrt das „Kuschelhormon“ Oxytocin, das als harmonie­stiftend gilt. Wenn sich Chorsänger lediglich unterhalten, so das Ergebnis einer Vergleichsstudie, lässt sich diese Wirkung nicht beobachten. „Reden ist Silber, Singen ist Gold – zumindest in manchen Situationen“, lautet Kreutz’ Fazit. Singen ist also durchaus eine empfehlenswerte Beschäftigung. Trotzdem tun wir es nur noch selten.

Singen kann jeder üben

Dr. Karl Adamek, Musikpsychologe von der Universität Münster und Begründer der Methode „Heilsames Singen“, glaubt zu wissen, woran das liegt: „Das gemeinsame Singen ist weitgehend aus Kindergärten und Schulen verschwunden. Vielen, die nicht singen, wurde auch gesagt, dass sie es nicht könnten.“

An dieser Situation werde sich nur dann etwas ändern, wenn Singen für jeden wieder ganz selbstverständlich würde. „Es gehört zur Natur des Menschen“, so Adamek. Es lohne sich für jeden, dieses Potenzial zu entfalten. „Schließlich ist Singen ein wahrer Gesundheitserreger!“


 

Singen beeinflusst das Gedächtnis positiv

Mit Advents-und Weihnachtsliedern stimmen sich viele auf das frohe Fest ein. Von den bekannten Melodien könnten vielleicht auch Menschen mit Demenz profitieren: Musik, besonders Singen, hat einer aktuellen Studie zufolge positiv Auswirkungen auf kognitive Fähigkeiten und Gefühle von Demenzkranken. Das gilt nicht nur für Weihnachtslieder.

Regelmäßiges Singen wirkt sich der Studie zufolge positiv auf die Fähigkeiten, die das Denken und Handeln steuern, das Arbeitsgedächtnis und die Orientierung von Demenzkranken aus. Das berichten die Forscher um Dr. Teppo Särkämö von der Universität Helsinki in Finnland im Journal of Alzheimer's Disease. Dies traf besonders auf Personen zu, die unter leichter Demenz litten und noch jünger als 80 Jahre waren. Das Hören von bekannten Liedern wirkte sich dagegen nur bei Menschen mit fortgeschrittener Demenz vorteilhaft auf geistige Fähigkeiten aus. Singen und Musik hören linderten vor allem bei leichter Alzheimer-Krankheit Depressionen effektiver als die normale Behandlung ohne Musik.

Die Forscher betonen, dass es für die Ergebnisse unerheblich gewesen war, ob die Demenzkranken früher gesungen oder ein Instrument gespielt hatten. Wenn man davon ausgehe, dass Demenzerkrankungen weltweit zunehmen, sei es wichtig, alternative Wege zu finden, um geistige Fähigkeiten zu erhalten und positive Gefühle zu fördern. Musik könne eine einfache Möglichkeit sein, um Demenzkranken zu helfen. Vor allem Singen scheint die Gedächtnisfunktionen in einem frühen Stadium von Demenz zu erhalten, so Särkämö.






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